Schmuckmanufaktur Guthmann

Die Geschichte einer Pforzheimer Schmuckmanufaktu
Pforzheim im Nordschwarzwald ist heute seit fast über 250 Jahren das Zentrum der deutschen Schmuckindustrie. Hier gründet 1906 der Goldschmied Martin Guthmann sein Geschäft.
Liebevoll gestalteter Schmuck in hochwertiger Verarbeitungsqualität wird mit einfachen Ideen für jedermann erschwinglich.Gewalzte, gestanzte, gezogene und gegossene Teile werden in Handarbeit montiert. Die Schmuckstücke von Martin Guthmann sind kein Privileg einer kleinen Oberschicht, sondern die bewusste Wahl anspruchsvoller Menschen. Bezahlbar und doch keine Massenproduktion.
 Im Jubiläumsjahr 2006 erscheint ein eigenes neues Label Schmuck und Liebe   
„Schmuck&Liebe“ steht nicht nur für die emotionale Botschaft der Schmuckstücke, sondern auch für die liebevolle und nachhaltige Herstellung in Deutschland. Die Vorteile des Produktionsstandortes Pforzheim mit der dazugehörigen Infrastruktur sind sehr vielseitig. Qualität, Marktnähe und kurze Lieferzeiten sind solche Aspekte.
Die gesetzliche Auflagen einerseits, der allgemeine Bewusstseinswandel  der  Akteure andererseits haben aber dazu geführt, dass der Standort auch in sozialer und umweltpolitischer Hinsicht Weltniveau hat. Die verarbeiteten Edelmetalle werden zum größten Teil aus recycletem Beständen gewonnen. Nur ein
vergleichsweise geringer Anteil wird neu gefördert. Silber wird nicht als Konfliktmaterial angesehen.

Die verwendeten Edelmetalle werden von der Allgemeinen Gold und Silberscheideanstalt AGOSI in Pforzheim bezogen, die sich den ethischen Zielen des Responsible Jewellery Council verpflichtet hat.

   

In der Fertigung wird größtenteils mit geschlossenem Wasserkreislauf gearbeitet. Was ins Abwasser gelangt, wird streng kontrolliert und vorher im Haus aufbereitet.  Problemstoffe werden gesammelt und von Spezialunternehmen entsorgt. Die Kollektion orientiert sich nicht an kurzlebigen Trends. Die Manufaktur hat sich in der Gestaltung eine eigene Handschrift zugelegt, die natürlich durch die Veränderungen in unserem Umfeld beeinflusst wird, trotzdem ständig weiterentwickelt wird,  dabei aber zeitlos ist.
Uns gefällt der Gedanke, dass ein Schmuckstück, das heute noch leicht erschwinglich ist, durch seine Seltenheit, durch den verarbeiteten Edelstein und durch die Emotionen mit denen es aufgeladen wird, über kurz oder lang unbezahlbar wird.

Schmuck&Liebe gehören zusammen. Beim Verschenken, beim Tragen und natürlich bei der Herstellung

 

 

 

 

 

 

Ein jahrhundertealtes Kunsthandwerk

Das uralte Volk der Sonne und des Windes - wie sich die Saami als Urbevölkerung Skandinaviens selbst nennen - ist für saami crafts Inspiration und Vorbild zugleich.

Inspiration für die Gestaltung exklusiver moderner Schmuck-Unikate und Vorbild bei der Bewahrung eines jahrhundertealten Kunsthandwerks. Jedes einzelne dieser Unikate wird von Künstlern in traditioneller Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Aus den Materialien, die die Natur ihnen schenkt: pflanzlich gegerbtes Rentierleder, Rentierhorn und mit Silber veredelter Zinndraht.

Im Norden Schwedens, Norwegens, Finnlands und Russlands ist das samische Kunsthandwerk beheimatet, das sich seine Individualität bis heute bewahrt hat.

Materialien - made by nature

Jedes saami crafts Schmuckstück ist ein Unikat. Nicht zuletzt wegen der einzigartigen Materialien, aus denen es gefertigt wird.

So werden mit Birken-, Weiden- oder Tannenrinde gegerbte Tierhäute verwendet. Aus unvergleichlich gemasertem Rentierhorn bestehen die Verschlüsse - jeder für sich ein liebevoll gearbeitetes Einzelstück. Der mit Silber veredelte Faden aus Zinn schließlich verleiht jedem einzelnen Schmuckstück durch seine mit der Zeit entstehende Patina eine individuelle Note.

Die Schmuckstüke aus Rentierleder sind absolut chrom- bzw. nickelfrei und somit auch für Allergiker geeignet.